
I Segni dei Tempi. Carlo Maria Mariani a Capodimonte, Paris, Éditions Lord Byron, 2026
1. Auflage
Auflage: 1.000 Exemplare
Hardcover, 24 × 30 cm, 80 Seiten
Französische Ausgabe
ISBN: 978-2-488446-31-0
I Segni dei Tempi. Carlo Maria Mariani a Capodimonte ist der Katalog zur monografischen Ausstellung über Carlo Maria Mariani, die vom 16. April bis zum 14. Juli 2026 im Museo di Capodimonte in Neapel gezeigt wird. Die von Antonio Martino und Andrea Viliani kuratierte Ausstellung begleitet die Schenkung des Gemäldes I Segni dei Tempi (Die Zeichen der Zeit, 2019) an das Museo di Capodimonte durch die Carlo Maria Mariani and Carol Lane Mariani Foundation in New York.
Der italienische Maler Carlo Maria Mariani (1931–2021) zählt zu den international renommierten Künstlern seiner Generation. Seine Werke wurden in zahlreichen bedeutenden Ausstellungen weltweit präsentiert, darunter auf der documenta in Kassel, im Centre Pompidou in Paris, im Hirshhorn Museum and Sculpture Garden in Washington, D.C., im Museum of Modern Art (MoMA) in New York, im San Francisco Museum of Modern Art, im Los Angeles County Museum of Art, im Frankfurter Kunstverein, im Museo d'Arte Moderna in Rom, im Palais des Beaux-Arts in Charleroi, auf der Biennale di Venezia, im Philadelphia Museum of Art sowie in der Smithsonian National Portrait Gallery in Washington, D.C., um nur einige der wichtigsten Stationen zu nennen.
Antonio Martino ist von Beruf Arzt und zugleich italienischer Kunstsammler. Mit seiner Sammlung und seinen Vermittlungsinitiativen setzt er sich dafür ein, Kunst einem breiteren Publikum zugänglich zu machen. Ein besonderes Interesse gilt dabei den Wechselbeziehungen zwischen Kunst und Wohlbefinden im medizinischen Kontext.
Domenico Nardone ist ein italienischer Kunstkritiker, Kunsttheoretiker und Kurator sowie eine bedeutende Persönlichkeit der experimentellen Kunstforschung der 1970er- und 1980er-Jahre. Dem Centro Studi Jartrakor in Rom eng verbunden, wirkte er an den theoretischen Überlegungen zum Eventualismus mit. 1984 gehörte er zu den Mitbegründern der Gruppo di Piombino, die das Verhältnis von Kunst, Alltag und Partizipation untersuchte. Als Gründer der Galerie Alice in Rom entwickelte Nardone eine engagierte Kunstkritik zugunsten einer relationalen Kunst.
Francesca Sborgi ist eine italienische Kunsthistorikerin mit den Forschungsschwerpunkten moderne und zeitgenössische Kunst. Sie ist Kuratorin sowie Leiterin der Abteilung für Kulturvermittlung der Gallerie degli Uffizi.
Eike Schmidt ist ein deutsch-italienischer Kunsthistoriker und Museumsdirektor. Er war an der National Gallery of Art in Washington, am J. Paul Getty Museum in Los Angeles sowie am Minneapolis Institute of Art tätig. Von 2015 bis 2024 leitete er die Gallerie degli Uffizi in Florenz; seit 2024 ist er Direktor des Museo di Capodimonte in Neapel.
Andrea Viliani ist ein italienischer Kunsthistoriker mit Schwerpunkt zeitgenössische Kunst, Kurator und Leiter kultureller Institutionen. Von 2013 bis 2019 war er Direktor des Museo Madre in Neapel; seit 2019 koordiniert er das CRRI – Centro di Ricerca del Castello di Rivoli.