

Sex Master. The Horse Diaries I-X, Paris, Éditions Lord Byron, 2026
Erste Ausgabe
Auflage von 300 nummerierten, signierten Unikaten
Jeder Einband vom Künstler manuell siebgedruckt
Hardcover, 14,8 x 21 cm, 516 Seiten
Zweisprachige Ausgabe: Französisch, Englisch
Französische Übersetzung von Laure Saffroy-Lepesqueur
ISBN: 978-2-488446-29-7
Das Buch wurde mit Unterstützung des Cnap (Centre national des arts plastiques) realisiert
Sex Master. The Horse Diaries I-X bildet den Abschluss von nahezu zehn Jahren der Veröffentlichung von Fanzines, die in diesem Band zusammengeführt werden; zehn Jahre, die der Erforschung der vielfältigen Facetten einer Praxis gewidmet sind, die Zeichnung, Film, Fotografie, Malerei und Schreiben umfasst. Als langfristig angelegtes Gespräch konzipiert, vereint das Buch drei Stimmen: die von Willehad Eilers, dem Künstler; die von Sönke Busch, seinem engsten Freund und kreativen Weggefährten; sowie die von Laure Saffroy-Lepesqueur, Kunsthistorikerin. Mit feinem Humor befragen die drei Gesprächspartner gemeinsam das Streben nach Perfektion, die Exzesse des Konsums, die Entmythologisierung der Hypermaskulinität, die Mittelmäßigkeit in ihrer ursprünglichen Bedeutung — das, was sich in der Mitte befindet — sowie die Möglichkeit, im Herzen des Chaos und der Absurdität der Welt zu tanzen.
Ebenfalls unter dem Pseudonym Wayne Horse bekannt, ist Willehad Eilers ein deutscher Künstler, geboren 1981, der in Amsterdam lebt und arbeitet. Er begann seine künstlerische Praxis in der deutschen Graffiti-Szene, bevor er sein Studium an der Gerrit Rietveld Academie in Amsterdam abschloss und seine Ausbildung an der Rijksakademie van Beeldende Kunsten, ebenfalls in Amsterdam, fortsetzte. Sein Werk war Gegenstand zahlreicher Einzelausstellungen, unter anderem im Museum Jan Cunen (Oss, Niederlande), bei Concordia (Enschede, Niederlande), in der Galerie Droste (Paris) sowie bei Harlan Levey Projects (Brüssel). Seine Videos wurden auf mehreren internationalen Festivals gezeigt, darunter das International Documentary Film Festival Amsterdam (IDFA), das Kasseler Dokfest, die Internationale Kurzfilmtage Winterthur, Pictoplasma (Berlin) und das Portland Underground Film Festival (Vereinigte Staaten). Sein Werk wurde außerdem in Gruppenausstellungen präsentiert, unter anderem am Institute of Contemporary Arts (ICA, London), im Stedelijk Museum (Breda), im Musée de l’Hospice Comtesse (Lille), in De School (Amsterdam), im Centraal Museum (Utrecht), in der Kunsthal Rotterdam, in der Haus der Kulturen der Welt (HKW, Berlin) sowie auf der Biennale von Venedig.
Der 1980 geborene Sönke Busch ist ein deutscher bildender Künstler aus Bremen, Schriftsteller und regelmäßiger Radiomacher. Im Jahr 2013 initiierte er unter anderem die Hörspielreihe "Bombs on Utopia", die von der Kritik gelobt und wöchentlich auf FluxFM ausgestrahlt wurde. Im selben Jahr entwickelte er "The Plan – The Loudest Speech in the World", eine groß angelegte öffentliche Intervention. Unterstützt vom Senat der Freien Hansestadt Bremen und offiziell als Weltrekord anerkannt, erfuhr diese Performance eine bedeutende mediale Resonanz. Parallel zu seiner künstlerischen Praxis engagiert sich Busch in der Lehre und gibt Kurse für kreatives Schreiben an der Universität Bremen.
Laure Saffroy-Lepesqueur, 1993 in Rouen geboren, ist Kunstkritikerin, unabhängige Ausstellungskuratorin und Leiterin einer Kunstgalerie. Sie absolvierte die École des Beaux-Arts de Rouen sowie deren Conservatoire d’art dramatique. Darüber hinaus erwarb sie Abschlüsse in Museologie und Kunstgeschichte an der École du Louvre und absolvierte ein Studium der modernen Literatur an der Université Paris VIII, während sie gleichzeitig als wissenschaftliche Volontärin im Bereich Konservierung am Musée d’Orsay tätig war. Im Jahr 2023 gründete sie gemeinsam mit Jeanne Mathas den Verein "Nous sommes au regret", eine Hommage an den Pariser Salon des refusés von 1863.